Beruwela
Dreiviertel Autostunden weiter südlich beginnt hier die über 130 km sich erstreckende eigentliche Touristenküste,
wo sich der Fremdenverkehr in den letzten Jahren rasant entwickeln konnte, ohne daß jedoch der idyllischen Tropenlandschaft
Schaden zugefügt worden ist. Die Autostraße nach Süden schmiegt sich im Wechsel mit der Eisenbahnlinien die Küste und das
offene Meer. Die Reise wird immer reizvoller, schlanke Kokospalmen wiegen sich gemächlich im Wind. Und nicht selten kann
der Tourist in den Kronen der Palmen einen Toddyzapfer entdecken, der geschickt und wendig auf einem Seil von Palme zu
Palme tänzelt - beileibe keine Zirkusvorstellung, sondern seine alltägliche Beschäftigung, um den Blütensaft der Palme für
Toddy einzusammeln. Auf der gesamten Strecke bis nach Tangalle im äußersten Süden Sri Lankas liegen zum offenen Meer
hin immer wieder die renommierten Strandhotels.
Die Haupturlaubszeit hier an der West- und Südwestküste ist von Oktober
bis März, wenn die See ruhig und tiefblau daliegt, ebenso wie auch der Himmel. Der warme Ozean verlockt zum Baden und
Schwimmen; wer sich in der heißen Sonne aalen und bräunen möchte, braucht sich einfach nur in den weichen, goldenen Sand
zu fläzen. Muße und Entspannung, keine Eile - sogar genug Zeit, um am weiten Horizont die Sonne in ihrer Farbenpracht ins
Meer tauchen zu sehen.
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