Nuwara Eliya, knapp 1900 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, erreicht man über den Ramboda-Paß bei einer Steigung von über 300 Metern auf knapp zehn Kilometern. Während der Kolonialzeit war dieser Ort eine Bergstation. Das im Herzen des Teelandes gelegene Nuwara Eliya hat sich seinen englischen Charakter erhalten. Die Häuser haben romantische Giebeldächer, die Gärten sind nach englischem Muster angelegt. Interessant sind das alte Postamt mit seiner Turmuhr und das Kriegerdenkmal. Eine Attraktion ist der 18-Loch-Golfplatz. Sie können Tennis oder Badminton spielen. Dem Wanderer bieten sich ausgedehnte Spaziergänge in das Hügelland oder ein Ausflug zum Botanischen Garten nach Hakgala.

In der Nähe von Nuwara Eliya ist das höchste und abgelegenste Plateau Sri Lankas zu finden. Naturfreunde werden ihre Erfüllung in diesen weiten, mit Patnagras bedeckten Ebenen finden. Das ist die Heimat wilder, aber friedlicher Tiere und der Lebensraum vieler Vogelarten.

Schmale Saumpfade führen durch die Hochebene zum Worlds End, die Felsen fallen jäh über 1000 Meter ab. Nach nur 45 Kilometern gelangen Sie an den Haputale-Paß, dort genießt man einen unvergeßlichen Ausblick. Das Schutzgebiet des Haputale-Waldes ist in unmittelbarer Nähe. Dieses Gebiet eignet sich besonders gut für Camping. Die Wasserversorgung ist gesichert: es gibt viele kleine und kristallklare Flüsse.
Die Legende erzählt, der berühmte englische Teemagnat Thomas Lipton pflegte auf einem hohen Felsbrocken, inmitten seiner Plantage, auszuruhen. Von hier zeigte er den Freunden seinen riesigen Besitz. Die Einwohner nennen diesen Platz heute noch „Liptons Sitz".

Noch höher, 1800 Meter, finden Sie den einsamen Ohiya-Paß, der nahe Sri Lankas größtem Wasserfall, den Bamvarakanda Falls, steil abfällt.

Zurück zur Seite Hochland
Zurück zur Titelseite Sri Lanka